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Sainte-Maxime war wegen seiner windgeschützten Lage schon immer ein idealer Aufenthaltsort. da das Städtchen direkt am Ausläufer des Mauren-Massivs liegt. Die Griechen, die 600 vor Chr. aus Kleinasien gekommen waren, hatten hier einen Griechischen Handelskontor "Calidianisi" genannt, errichtet. Damals wurde mit Wein, Oliven, Olivenöl und verschiedenen Mineralien gehandelt. Nach dem Verfall des Römischen Reichs spielte sich das Wirtschaftsleben der "Calidianisis" nur noch auf regionaler Ebene ab. Die Bucht von Saint-Tropez "Sinus Sambracitanus", wurde im VII Jhd. von den Sarazenern besetzt, vor allem hatten sie sich im "Fraxinet" Gebiet, dem heutigen Garde Freinet angesiedelt. |
Um sich vor den Angreifern zu schützen hatten sich damals die Einwohner auf die umliegenden Hügel (Gassin, - Ramatuelle, - Cogolin, - Grimaud und im "Vieux Revest" in Sainte-Maxime), verschanzt. Im Jahr 972 vertrieb Wilhelm, der erste Graf der Provence die Sarazener aus dem Land.
Jahrhunderte lang wurden diese Küstendörfer von Piraten und organisierten Banden heimgesucht, geplündert und zerstört.
Die "Tour Carrée", von den Mönchen der Lerins Inseln errichtet als Gerichtsgebäude, ist heute der einzige sichtbare Zeuge aus dieser Zeit
. Man nimmt an, dass Sainte-Maxime gegen um das Jahr 1000 gegründet wurde. Der Ursprung des Stadtnamens stammt aus der Zeit, als die Mönche aus Lerins die Einwohner der Gegend evangelisierten. Diese neue Stadt bekam den Namen eines Heiligen des Lerinsordens. Die Legende sagt, dass Maxime, die Tochter des Grafen von Grasse, Lehnsherrn von Antibes war. Sie hatte ihr Gelübde im Kloster von Saint-Cassien abgelegt und wurde sehr schnell ein Vorbild für ihre Gemeinschaft. Dies war sicherlich eines der Gründe, dass sie zur Leiterin des Callian Klosters gewählt wurde. Sie weilte dort bis zu ihrem Lebensende. Die Weihmesse wird an ihrem Todestag dem 15. Mai gefeiert.Erst um das XVIII Jhd. erlebte die kleine Hafenstadt Sainte-Maxime einen Handelsaufschwung. Eine Segelschiffsflotte transportierte damals Holz, Korkeichen, Olivenöl und Wein nach Marseille und zum naheliegenden Italien.
Dank der Schönheit der Gegend und des milden Klimas dehnte sich die Stadt um das XIX Jhd. sehr schnell aus und zog vor allem Maler, Dichter und Schriftsteller an. Das heutige Sainte-Maxime bietet Ihnen eine wunderschöne Promenade am Meer, sowie einen schönen Strand im Zentrum und Strände in beiden Richtungen der Stadtausfahrt. Die meisten Wassersportarten können in dieser geschützten Bucht ausgeübt werden. Durch sein vielfältiges Angebot erfüllt Sainte-Maxime die Erwartungen auch des anspruchsvollsten Urlaubers.